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Regelmäßiges Reinigen? Nur wenn es wirklich Sinn macht!

SR::BCM für kohlegefeuerte Dampferzeuger

Wenn Kohle verbrannt wird, entsteht Asche. Dieses Abfallprodukt verschmutzt nach und nach die Heizflächen der kohlebefeuerten Anlage und führt zwangsläufig zu einer Verschlechterung des Kesselwirkungsgrads. Natürlich können die betroffenen Flächen in regelmäßigen Abständen gereinigt werden – was jedes Mal mit großem Aufwand und Kosten verbunden und manchmal gar nicht nötig ist. Besser, Sie überlassen die Ermittlung des wirklich optimalen Zeitpunktes der Reinigung unserem Software-System Boiler Cleaning Management, kurz SR::BCM. Optional kann es Rußblaseinrichtungen direkt und vollautomatisch ansteuern (Closed Loop-Betrieb). Erkennt es einen Reinigungsschritt als notwendig, erzeugt SR::BCM eine Anforderung an die Leittechnik. Für diese ist es das Startsignal, sie leitet die konkreten Schritte zur Reinigung ein. 

Alle Informationen jederzeit im Detail

SR::BCM nutzt Betriebsmesswerte, um den Anlagenzustand jederzeit im Detail zu ermitteln. In Verbindung mit dem Einsatz einer detaillierten thermodynamischen Modellierung des Dampferzeugers werden Informationen generiert, die sich nicht direkt messen lassen. Das System erkennt zuverlässig Verschmutzungen jeder einzelnen Heizfläche und kontrolliert gleichzeitig z.B. Dampftemperaturen, Einspritzungen und Rauchgastemperaturen. Da alle Daten automatisch gespeichert werden, ist eine belastbare langfristige Analyse möglich.

Das kann SR::BCM:

  • Automatische Ansteuerung der Rußbläser durch SR::BCM mittels Closed Loop-Verfahren.
  • Übersichtliche Darstellung der rußblasrelevanten Informationen. Der Anwender kann Diagramme vordefinieren und somit einfache Analysen schnell durchführen.
  • Fremdsysteme (sensor- oder kamerabasiert) können problemlos in die Rußblasstrategie eingebunden werden.
  • Die optimalen Einsatzzeitpunkte für die einzelnen Bläsergruppen werden nach Kriterien und kostengesteuert errechnet.
  • Anpassung der Rußblasstrategie an unterschiedliche Brennstoffe.
  • Konfigurationen erfolgen flexibel durch das Betriebspersonal.