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Unsere Systeme passen gut auf

SR1 und SR::SPM – Lebensdauerüberwachung bei starken Beanspruchungen

Dickwandige Bauteile in einem Kraftwerksblock müssen extreme Druck- und Temperaturbelastungen aushalten. Die Unsicherheit über die verbleibende Lebensdauer wächst mit dem Alter der Anlage, wobei die Erschöpfung der verwendeten Werkstoffe direkt von der Betriebsfahrweise abhängt. Eine Komponente kann jederzeit ausfallen und zum Sicherheitsrisiko werden. Beanspruchungen müssen daher gesehen und entsprechend bewertet werden.

Während früher die rechnerische Einbeziehung von Rohrleitungen in das Überwachungskonzept nur eingeschränkt möglich war, passen die beiden Expertensysteme SR1 und SR::SPM unaufhörlich auf. Sie beobachten online lückenlos hoch belastete Kesselbauteile und Rohrleitungen, klassischerweise bei Dampferzeugern in Kraftwerken.

Schnell wieder am Netz

Mit den Systemen SR1 und SR::SPM ist die Prüfung von Komponenten deutlich weniger aufwendig als in der Vergangenheit. Anlagenbetreiber erhalten wichtige Kenntnisse über den Zustand der Bauteile und erkennen schnell kritische Zustände. SR1 und SR::SPM liefern Informationen zur Gesamterschöpfung, Materialermüdung, Dehnungswechselerschöpfung sowie Matrizen für Betriebsstunden und Lastwechsel. Der Einfluss flexibler Fahrweisen wird präziser bewertet und optimiert.

Ihr Vorteil: Als Betreiber erbringen Sie den Nachweis gegenüber Behörden und Versicherungen bestimmungsgemäß und können die Zeit zwischen vorgesehenen Prüfungen konkreter festgelegen und verlängern. Zudem ist Ihre Anlage durch die Reduzierung von Anfahrzeiten und die gezielte Nutzung vorhandener Freilasten schneller wieder am Netz.

Das kann SR::SPM

  • Identifikation der besonders stark beanspruchten Bereiche der Leitung, dadurch Verringerung des erforderlichen Prüfaufwandes.
  • Kontinuierliche Überwachung der Hängerbewegungen. Die entsprechenden Protokolle können gesondert für beliebige Zeitpunkte ausgegeben werden.
  • Kontinuierliche Überwachung des Rohrleitungszustandes, sofortige Meldung unplanmäßiger Beanspruchungen. Eine Verkürzung der Lebensdauer infolge unerwarteter Beanspruchung kann verhindert werden.
  • Die Verwendung des hinterlegten Rohrleitungsmodells reduziert die Installation und Wartung benötigter Messtechnik.

Das kann SR1:

  • Wichtige Beurteilungsgrundlage für Betreiber, ZÜS (zuständige Überwachungsstellen) und Behörden, um die Fristen der gesetzlich vorgeschriebenen wiederkehrenden Prüfungen festzulegen und ggf. zu verlängern.
  • Während der Prüfungen können die Bauteile mit der höchsten Belastung ausgewählt werden. So lassen sich Prüfungen präziser und effektiver planen.
  • Ermittlung gezielter Ausnutzung vorhandener Freilasten, Anfahrzeiten werden reduziert. Das Kraftwerk ist schneller wieder am Netz.
  • Die Auswirkungen unterschiedlicher Blockfahrweisen können hinsichtlich der Materialbeanspruchung beurteilt werden. Die Analyse erlaubt Rückschlüsse auf mögliche Blockeinsatzstrategien.
  • Export der Überwachungsergebnisse in übergreifende Datenarchive. Ergebnisse sind somit auch für die Einsatzplanung eines Kraftwerkparks verfügbar.